Mate 1.4 auf Ubuntu 12.10

Am 18. Oktober lief der Support fuer das alte Ubuntu 11.04 aus . Ich wollte mich nicht davon trennen, da ich auf diesem System die Desktopoberflaeche Gnome 2 benutzen kann.

Diesen Donnerstag kam also die „Zwangstrennung“ und bei mir das Update auf Ubuntu 12.10.

Nach dem Update starte ich den Laptop zuerst unter dem aktuellen Unity (6.8.0).  Danach nutze ich die Gelegenheit, mir den Classic-Mode von Gnome 3 anzusehen. Dieser ist in der aktuellen Version 3.6 eigentlich ganz gut geworden und sieht Gnome 2 schon sehr aehnlich. Cinnamon 1.6.2 ist der naechste Testdesktop. Dieser hat leider eine miserable Performance: Ueber 25% Rechenlast zeigt mir top obwohl nichts auf dem Bildschirm passiert.

Fuendig werde ich schliesslich bei Mate 1.4. Der Desktop sieht huebsch aus und ich kann Mate in der von top generierten Liste nicht entdecken. Genau so soll es sein.

Mate 1.4 auf Ubuntu 12.10.

Das Update auf 12.10 hat noch ein paar nette Nebenwirkungen:

  • Der Rechner kommt sehr schnell aus dem Schlafzustand S3 hoch. Bravo an die Kernel Entwickler!
  • Das System fuehlt sich deutlich flotter an als unter 2.6.39 mit Gnome 2. Dabei gilt zu beachten, dass ich ein Update und keine Neuinstallation gemacht habe.
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Über hehnblog

Vera und Thorsten Hehn gehen fuer 18 Monate in die USA. Hier erzaehlen wir von unseren Erlebnissen.
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3 Antworten zu Mate 1.4 auf Ubuntu 12.10

  1. SvH schreibt:

    Cool, da sieht Mate ja wirklich sehr schnuffig aus! I like! Das Auswachen aus dem S3 (oder mehr!) scheint bei den aktuellen Kerneln wirklich extrem verbessert zu sein, mein Dienstlaptop mit Ubuntu 12.10 ist quasi in fünf bis zehn Sekunden gebootet und wacht in wenigen Bruchteilen einer Sekunde aus dem S3 auf. Das hat schon was!

    Extra-Punkt für die aufgerufene Webseite. 😉

    • hehnblog schreibt:

      Jepp, der 3.5er Kernel gefaellt mir echt sehr sehr gut. Ich werde als naechstes Veras Samsung NC10, das noch unter ubuntu 11.04 laeuft, updaten. Ich ueberlege, ob ich dort mal Gnome 3 im Classic Mode ausprobiere, denn da hat sich seit 3.0 echt sehr viel getan.

      Golem schreibt uebrigens in einem aktuellen Artikel, dass das 12.10er Ubuntu recht langsam ist, was aber sicherlich allein am Unity liegt.

      • SvH schreibt:

        Ja, der Unity-Kram ist nicht jedermanns Sache. Ich persönlich finde ihn eher wenig intuitiv zu bedienen, von hoher Systemlast habe ich da noch nix bemerkt – allerdings ist der Laptop im Vergleich zu den sonstigen dienstlichen Systemen natürlich extrem fix… 🙂

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