Veras zweites Semester: emacs oder vi?

Fuer Vera hat diese Woche das zweite Semester in Ann Arbor begonnen. Neben Mathekursen und geologischen Seminaren sind auch zwei Computerkurse mit dabei.

Einer ist ein Programmierkurs fuer den angeblich keine Vorkenntnisse noetig sind. Gelehrt wird dort die Sprache C++. Thorsten ist skeptisch, ob es sinnvoll ist mit objektorientierten Sprachen einzusteigen. Mal sehen wie das wird.

Der zweite Kurs ist ein Linux-Kurs, der den Studenten den Umgang mit Unix-artigen Betriebssystemen naeherbringen soll. Am Anfang wird man aufgefordert, sich mit einem Editor anzufreunden: vi, emacs oder nano. Der Dozent selbst beherrscht nur den vi und hat von nano abgeraten. (Anmerkung Thorsten: super, endlich mal ein Dozent nach meinem Geschmack!) Vera hat sich fuer emacs entschieden.

*Update 20. Januar: Da alle den vi verwenden und der Dozent zum emacs keinerlei Fragen beantworten kann, wechselt Vera auch zum vi.*

In beiden Kursen werden praktische Aufgaben gestellt, die von den Studenten zu bearbeiten sind. Im Programmierkurs wird auch der Stil, Stabilitaet und das Abfangen von Grenzfaellen bewertet. „Auch wenn das Programm tut, was es soll, kann es sein, dass viele Punkte abgezogen werden!“ — Thorsten ist hellauf begeistert und hofft, dass fuer Vera (und vielleicht auch fuer ihn) hier viel rausspringt.

Erstmal die Philosophie verstehen. :-)

Erstmal die Philosophie verstehen. 🙂

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Vera und Thorsten Hehn gehen fuer 18 Monate in die USA. Hier erzaehlen wir von unseren Erlebnissen.
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4 Antworten zu Veras zweites Semester: emacs oder vi?

  1. ehoehsv schreibt:

    Hmm. Als nano-Nutzer kann ich von dem Editor eigentlich nicht abraten. Im Gegensatz zu vi, der bei mir immer noch als absolute Krücke gilt… aber die Frage nach dem Editor des persönlichen Geschmacks scheidet ja seit Jahren die Geister. 😀

    Mit C++ für Objektorientierung anzufangen halte ich auch für kniffelig – da wäre Java deutlich geeigneter, da einfacher zu verstehen. Aber auch bei der Wahl der Programmiersprache ist ein Glaubenskrieg unvermeindlich. *g*

    • hehnblog schreibt:

      Also ich mag den vi sehr gern — er hat einfach ein Feuerwerk an Features. Ich denke, dass ich davon 1% kenne, aber auch damit macht’s riesig Spass ihn zu benutzen. Gib ihm bei Gelegenheit nochmal ne Chance, Du wirst es nicht bereuen.

  2. Kiki schreibt:

    emacs! emacs! Ich hab damit Diplom und Dr Arbeit verfasst! Geht prima. Kann ich jetzt aber vermutlich nicht mehr bedienen 😦

    • hehnblog schreibt:

      Same here! Ich (Thorsten) hab Diplomarbeit und Diss auch mit dem emacs verfasst und find ihn super. Ich hab auch alle Programmierarbeiten in Wolfsburg mit dem emacs gemacht, da ich beim vi nicht weiss, wie automatische Einrueckung funktioniert.
      Ich find den vi aber auch toll und nutz ihn immer, wenn ich keine grafische Oberflaeche hab. Aber leider beherrsche ich von dem vielen Zauber, den vi kann, nur ein bisschen was. Ich kann Vera schon verstehen: wenn der Prof. alle emacs Fragen abblockt fuehlt man sich wie auf dem Abstellgleis. Vielleicht gibt Vera uns ja nach dem Semester einen vi-Kurs.

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