The Heidelberg Project

Das „Heidelberg Project“ haben wir auf der Tour durch Detroit mit Sven kennengelernt.

Das Projekt ist eigentlich eine „nicht genehmigte Kunstausstellung im Freien“. In einer der schlimmsten Ecken von Detroit hat ein Kuenstler seine Strasse, die „Heidelberg Street“, zu seiner Kunstausstellung gemacht. Dekoriert und bemalt wurden dabei verlassene Haeuser und Gaerten. Seit 26 Jahren ist das Projekt schon da. Die Stadt Detroit hat es zweimal platt gemacht, aber es wurde jedesmal wieder aufgebaut.

Der Anlass: das Viertel war so schlimm, dass normale Leute sich nichtmal tagsueber dort hingetraut haben. Der Kuenstler will die Gegend aufwerten und auch auf die Probleme Detroits aufmerksam machen.

Namenspatron fuer das Projekt ist die Heidelberg Strasse.

Namenspatron fuer das Projekt ist die Heidelberg Strasse.

Das "Kuscheltier"-Haus wirkt ein wenig gruselig.

Das „Kuscheltier“-Haus wirkt ein wenig gruselig.

Das Schallplattenhaus.

Das Schallplattenhaus hat was.

Die freistehende Tuer hat symbolischen Charakter: man sieht in dieser Gegend viele abgerissene Haeuser, von denen nur noch die Gartentuer uebrig ist.

Die freistehende Tuer hat symbolischen Charakter: man sieht in dieser Gegend viele abgerissene oder abgebrannte Haeuser, von denen nur noch das Gartentor uebrig geblieben ist.

 

Das fruehere Wohnhaus des Kuenstlers wurde zur "Villa Kunterbunt" umfunktioniert.

Das fruehere Wohnhaus des Kuenstlers wurde zur „Villa Kunterbunt“ umgestaltet.

Die Arche Noah.

Die Arche Noah.

Der Untergang der Autoindustrie darf in Detroit natuerlich nicht fehlen.

Der Untergang der Autoindustrie darf in Detroit natuerlich als Thema nicht fehlen.

Altkleidersammlung mal anders: Hier hat man Schuhe in den Baum gehaengt.

Altkleidersammlung mal anders: Hier hat man Schuhe an den Baum gehaengt.

Die Atmosphaere in der Heidelberg Street ist komisch. Es sind neben uns ein paar Touristen da, die meisten wollen aber nicht aussteigen und schauen sich alles nur vom Auto aus an. Das kann man gut verstehen, denn die angrenzenden Wohngebiete sind sehr runtergekommen und wirken wenig freundlich.

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Über hehnblog

Vera und Thorsten Hehn gehen fuer 18 Monate in die USA. Hier erzaehlen wir von unseren Erlebnissen.
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3 Antworten zu The Heidelberg Project

  1. Kiki schreibt:

    Oh, wow. Das sehen wir uns dann bei meinem nächsten Besuch an :-)!

  2. Sandra Ländner schreibt:

    Hallo Thorsten und Vera!

    Das Kunterbunt-Haus find ich gut. Stefan und ich diskutieren grade über den Putz von unserem Haus – das wär was…

    LG! Sandra

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