The Great Courses

Vera hat in der Bibliothek nach Hoerbuechern fuer die lange Fahrt nach Ann Arbor gesucht und ist auf die Firma „The Teaching Company“ gestossen. Diese bietet in ihrer Reihe „The Great Courses“ Vorlesungen von Uni-Professoren als Hoerbuecher an. Die Themen sind bunt gemischt: Geschichte, Literatur, Sprachwissenschaften und viele mehr. Die Kurse dauern zwischen 12 und 24 Stunden.

Da die Kurse eine gute Moeglichkeit bieten, etwas ueber die Amerikanische Kultur und Geschichte zu lernen, ist mittlerweile auch Thorsten begeisteter Hoerer dieser Reihe und hat immer eine Vorlesung im Auto mit dabei. Man muss die Amis bei diesen Sachen echt loben: Erzaehlen und Wissen packend praesentieren koennen sie viel besser als die Deutschen. Hut ab!

Nachtschicht fuer cdparanoia? Unsere Bibliothek hat jede Menge Kurse parat.

Nachtschicht fuer cdparanoia? Unsere Bibliothek hat jede Menge Kurse parat.

Durch ein paar Kurse haben wir uns schon durchgehoert.

Thorsten:

  • The Great Presidents: Die zwoelf wichtigsten Praesidenten werden vorgestellt. Mit dabei sind z.B. Washington, die Roosevelts, Truman und Kennedy. Der Kurs endet bei Ronald Reagan. Die Vorlesung wurde uebrigens im Jahr 2000 aufgenommen — anscheinend wollte man von den juengeren Praesidenten keinen zu dieser Reihe hinzufuegen. Har har.
  • The Great Philosophical Debates – Free Will and Determinism: Eine langweilige philosophische Debatte ueber freien Willen und Determinismus. Wenn ich sicher gewusst haette, dass es freien Willen gibt, haette ich vorzeitig ausgeschaltet.
  • The Great American Bestsellers – The Books that Shaped America: Ein grandioser Streifzug durch die beruehmtesten amerikanischen Buecher und die Geschichte ihrer Entstehung. Mit dabei sind z.B. „Uncle Tom’s Cabin“, „Ragged Dick“, „Huckleberry Finn“, „The Good Earth“, „Vom Winde Verweht / Gone With the Wind“ und die Mutter aller Ratgeber „How to Win Friends and Influence People“ von Carnegie.

Vera:

  • Story of Human Language: Ein grandioser Kurs über Sprachentwicklung und -geschichte.
  • Classical Mythology: Eine nette Sammlung klassischer Mythologie. Wenn man sich erstmal an die englische Aussprache griechischer Goetter und Helden gewoehnt hat durchaus informativ und unterhaltsam.
  • The Great Philosophical Debates – Free Will and Determinism: Dass wir beide diesen Kurs zu Ende gehoert haben beweisst, dass es keinen freien Willen gibt.
  • A History of the English Language: Auch ein schoener Kurs. Man erfaehrt viele interessante Details, z.B. dass knight frueher knicht ausgesprochen wurde (ob das wohl mit dem deutschen Knecht verwandt ist?) und sich die Engländer gar nicht duzen sondern eigentlich alle siezen. Die informelle Form „thou“ is verschwunden, findet sich noch vereinzelt bei Shakespeare und in der King James Bibel. Stattdessen hat sich das formelle „ye“ als „you“ zur Allgemeinformel aufgeschwungen. Ausserdem gibt es lustige Zitate wie z.B. dieses aus Johnson’s English Dictionary aus dem Jahr 1755: „Oat: a type of grain which in England is generally given to the horses but in Scotland appears to support the people.“
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Über hehnblog

Vera und Thorsten Hehn gehen fuer 18 Monate in die USA. Hier erzaehlen wir von unseren Erlebnissen.
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Eine Antwort zu The Great Courses

  1. SvH schreibt:

    Wir könnten Dir ein paar VW-Selbststudienprogramme vorlesen… 😉

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