Doener in den USA

„Was vermisst ihr denn am meisten aus Deutschland?“, fragt uns Veras Mutter am Telefon. „Doener!“ ist Thorstens prompte Antwort, was die Schwiegermama wenig erfreut.

Wenn sich der Geruch frisch gegrillten Fleischs mit dem Klang falsch konjugierter Verben vermischt, ist der Doenerstand nicht weit. Gerne erinnern wir uns zurueck an zahlreiche Samstage und die vielen Doenerstaende, die wir besucht haben: der Aslan in Schwabach, der Avrasya in Erlangen, der Wolfsburger Doener vor dem Baumarkt und natuerlich der Karlsruher Doenerstand. Nur drei leichte Fragen trennten einen vom Genuss: „Mit allem?, Scharf?, Noch mehr scharf?“

In den USA haben wir noch keinen richtigen Doenerstand gesehen. Es gibt die Shawarma-Sandwiches. Die sind aber kein echter Doener, obwohl das Fleisch eigentlich passen wuerde.

Dann bauen wir den Doener eben selbst. Wir gehen dazu ins Restaurant Palm Palace in Auburn Hills und bestellen „Fatoush Salad with Chicken Shawarma“. Das perfekte Doenerkit.

Schritt 1: Fladenbrot und Knoblauchpaste werden geliefert.

Schritt 1: Fladenbrot und Knoblauchpaste werden stets als Vorspeise geliefert.

Schritt 2: der Fatoush Salad kommt dazu.

Schritt 2: der Fatoush Salad kommt dazu.

Schritt 3: Tomate suchen und zusammenbauen.

Schritt 3: Tomate suchen und zusammenbauen.

Schritt 4: Zwei mal krass Mini-Doener mit allem!

Schritt 4: Zwei mal krass Mini-Doener mit allem!

Die Mini-Doener haben ihren Charme, denn man kann sich die Portion besser einteilen. Wir schaffen je vier der kleinen Doener. Als Variation kann man das Huhn auch durch Lamm oder Rind ersetzen.

Der Besitzer wird wegen der Fotos etwas misstrauisch und die Bedienung fragt uns, was wir da machen. Wir erklaeren ihr, dass sie mit Doener und den vielen Deutschen in der Gegend reich werden kann. Mal sehen, vielleicht gibt’s ja bald den ersten Doenerstand in Auburn Hills.

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Über hehnblog

Vera und Thorsten Hehn gehen fuer 18 Monate in die USA. Hier erzaehlen wir von unseren Erlebnissen.
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6 Antworten zu Doener in den USA

  1. ehoehsv schreibt:

    Bwahahaha… Aber nicht schlecht! Improvisieren ist immer gut und außerdem: Döner macht schöner! 😉

  2. geujo schreibt:

    Sagt mal, um was für einen Job handelt es sich eigentlich bei Thorsten. Ist er im Auftrag der Döner-Conection da oder was??? Muss ich mir Sorgen machen, vier Stück pro Nase!!! Wenn das mal ohne Nebenwirkungen bleibt, seufz…

  3. Uli schreibt:

    Könnt ihr die riesige Kunst-Palme for dem Restaurant vor Eurer Abreise bitte klauen und im Container mitbringen? Angela wollte die immer schon haben, aber in unserem Container war kein Platz mehr 😉

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